Facts for Future

Das digitale Bildungsprojekt des
„Kölner Stadt-Anzeiger“

Gegen Desinformation und Hass im Netz. Für Aufklärung, Recherche und Meinungs-Vielfalt.

Aufgeklärt durch die digitale Welt

Mit dem Start des neuen Schuljahrs rücken erneut die Schülerinnen und Schüler als Leidtragende der Corona-Krise in den Blick. Sie müssen versäumten Lernstoff aufholen und mit Masken in der Klasse sitzen, stets in Sorge, bald wieder in Quarantäne zu müssen. Doch auch für die Lehrkräfte ist die Herausforderung seit der Krise immens gewachsen, ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf ein Leben vorzubereiten, in dem sie den Anforderungen einer zunehmend komplexen, immer mehr digitalisierten Welt gewachsen sind.

„Facts for Future“ , das neue digitale Bildungsprojekt des „Kölner Stadt-Anzeiger“, möchte dazu einen Beitrag leisten und Lehrkräfte mit altersgerechtem und spannendem Unterrichtsmaterial unterstützen.

Wo setzt „Facts for Future“ an?

Fakt ist: Die Welt, die Kinder und Jugendliche erleben, spielt sich zu einem immer größeren Teil in ihrem Smartphone ab. Dort informieren sie sich über die Welt, teilen Nachrichten und werden konfrontiert mit einer Fülle an Texten, die sie nicht einzuordnen wissen. Die jüngste Pisa-Sonderauswertung „Lesen im 21. Jahrhundert – Lesen und Schreibkompetenzen in einer digitalen Welt“ hat ergeben, dass weniger als die Hälfte der 15-Jährigen in Deutschland derzeit in der Lage ist, bei der Lektüre von Texten Fakten von Meinungen unterscheiden zu können. Im Internetzeitalter fällt es insbesondere Kinder und Jugendlichen außerdem zunehmend schwer, seriöse von unseriösen Quellen zu unterscheiden. Das liegt unter anderem auch daran, dass die frühere „Gatekeeper“-Funktion von Medien weggefallen ist: Jeder und Jede darf „senden“, Meinungen und Informationen verbreiten – auch Falsch-Informationen. Die Corona-Krise hat verschärfend gezeigt, wie Desinformation und bewusst gestreute Lügen zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. „Facts for Future“ möchte diese bedrohte Schlüsselkompetenz im Verbund mit Lehrenden fördern: Bildung im digitalen Zeitalter setzt voraus, dass Jugendliche erkennen können, bei welchen Inhalten, die sie im Netz konsumieren, es sich um vertrauenswürdige Quellen handelt und was zum Beispiel einen Kommentar im Gegensatz zu einem faktenbasierten Bericht ausmacht.

Ausgezeichnet mit Gold beim "Wir ist Plural"-Preis der Bundeszentrale für politische Bildung

Das digitale Bildungsprojekt „Facts for Future“ ist beim „Wir ist Plural“-Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung mit dem ersten Platz in der Kategorie Lokalmedien ausgezeichnet worden. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat das Projekt im Rahmen seiner Initiative „Schule ist Zukunft“ entwickelt. Gestartet nach den Sommerferien, werden Lehrkräfte in der Region durch Unterrichtsmaterial zu digitalen Themen und Medienkompetenz unterstützt.

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Was sollen die Jugendlichen lernen?

Die Kinder und Jugendlichen sollen unterschiedliche Textformen im Netz sowie seriöse von unseriösen Quellen unterscheiden lernen. Außerdem sollen sie selbst Kommentare sowie Berichte mit mehreren Protagonisten und Standpunkten verfassen können. Sie sollen über die Prinzipien und kommerziellen Grundlagen der für sie relevanten Plattformen (wie TikTok, Instagram oder Youtube) aufgeklärt werden. Generell sollen sie dadurch ein deutlich erhöhtes Bewusstsein dafür entwickeln, dass viele Inhalte, denen sie im Netz begegnen, kritisch hinterfragt werden können und müssen.

Welche Hilfestellungen erhalten die Lehrkräfte konkret?

Alle Lehrkräfte erhalten für ihre Schulklassen über den gewählten Projektzeitraum kostenlos Digital-Abonnements des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und finden auf der Webseite von „Facts for Future“ ein großes Text- und Videoangebot sowie Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte zum Download. Grundschüler werden spielerisch an die Zeitung und journalistische Darstellungsformen herangeführt, Textverständnis und Lesen werden geübt.

Für die weiterführenden Schulen gibt es unterschiedliche Module. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie man Texte und Bilder im Internet auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen kann. Bei Jugendlichen bekannte Botschafterinnen und Botschafter von „Facts for Future“ erklären außerdem, wie sie sich im Netz informieren und wie sie mit Hass in den sozialen Netzwerken umgehen.

„Facts for Future“-Schulwettbewerb: Schülerinnen und Schüler aus Köln und Region mit Preisen ausgezeichnet

Am Tag der Bundestagswahl am 26. September 2021 kamen am Kölner Tanzbrunnen diejenigen zusammen, die noch nicht wählen dürfen: Hunderte Schülerinnen und Schüler aus Köln und Region, die beim „Facts for Future“-Wettbewerb des „Kölner Stadt-Anzeiger“ mitgemacht hatten: Was wünscht ihr euch für eure Zukunft? Und was wünscht ihr euch vom neuen Bundeskanzler oder der Bundeskanzlerin? Zu diesem Thema hatten die Jugendlichen Videos, Texte, Podcasts, Comics und Zeichnungen eingeschickt.

Kai Mathias und Pedro Schädel von der Kölner Band Lupo gehörten zur Jury und haben einen Gruß für alle Schülerinnen und Schüler aufgenommen:

Ein Aufruf der stellvertretenden Chefredakteurin des KStA

Warum der „Kölner Stadt-Anzeiger“ das Schulprojekt „Facts for Future“ macht.

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